Silvester und leicht bekleidete Menschen lassen wir nun hinter uns und machen uns auf den Weg nach Cape Canaveral, dem nächsten Stopp unserer Reise. Doch zuerst haben wir am nördlichen Rand von Miami die Ancient Spanish Monastery besichtigt. Dies ist die älteste Bausubstanz auf amerikanischem Boden, da das gesamte Gebäude ursprünglich im nördlichen Spanien in der Nähe von Segovia stand. Dort wurde es im Jahre 1141 fertiggestellt. Nach der Auflösung des Klosters im Jahre 1835 wurde es als Stall benutzt und im Jahre 1925 an William Randolph Hearst nach Amerika verkauft. In 11.000 hölzernen Kisten ging es nach Amerika. Kaum sind die Kisten dort angekommen, hatte der gute Randy aber finanzielle Probleme und deshalb lagen die Kisten 26 Jahre in einem Lager in New York. Irgendwan haben zwei „Entrepreneurs“ die Kisten gekauft. 19 Monate später und 20 Millionen Dollar ärmer haben sie das Bauwerk wiedereröffnet. Das Time Magazine nannte es damals das „Größte Puzzle der Welt“. Es ist übrigens immer noch eine aktive Kirche in der Gottesdienste stattfinden, auch Heiraten kann man dort.

Schrank von Papst Urban  (1623-1644)

Schrank von Papst Urban (1623-1644)

Im Eingangsbereich gibt es ein kleines Museum, das wir uns wegen des Eintrittspreises und der bereits vorgerückten Stunde nicht mehr gegönnt haben. Aber in der Halle kann man auch schon ein paar der Ausstellungsstücke bewundern, unter anderem ist ein Schrank von Papst Urban dabei. Ich war beeindruckt, dass in diesem Schrank einmal ein echter Papst seine Kleider hatte.

Direkt auf dem Parkplatz stand dann noch dieses Schätzchen. Wurde übrigens zum Verkauf angeboten. Ich hab ja wirklich kurz darüber nachgedacht, aber Sabines Reaktion auf eine kleine Bemerkung meinerseits hat mich dann doch schnell wieder zur Vernunft gebracht.

Auf dem weiteren Weg Richtung Cape Canaveral kamen wir durch Fort Lauderdale. Hatten wir geglaubt, die Yachten in Miami wären groß, wurden wir hier eines besseren belehrt! Hier liegen Privatyachten von der Größe eines Ausflugsdampfers. Wirklich unglaublich! Leider läßt sich das auf den Bildern nicht so gut einfangen. Die Besitzer wollen wohl doch irgenwie privat bleiben – ist ja auch verständlich. Aber für die Paparazzi aus Columbus dann doch blöd… Ein paar Bilder müssen aber natürlich trotzdem sein. Auf einem Bild schaut die eigentliche Yacht hinter dem Haus ein wenig hervor.

Unser weiterer Weg bis Cape Canaveral führte uns dann noch vorbei an vielen Häusern von Personen, bei denen Geld keine Rolle spielt wie z.B. Donald Trumpp’s ehemaliger Villa mit 7.400 m2 Fläche – hoffentlich hatte er eine Putzfrau :-). Von der Strasse sieht man gar nicht so viel, aber hier gibt es ein paar Bilder. Die Vialla ging für schlappe 95 Millionen Dollar über den Tisch. Manche Villen sehen eher aus wie Hotelanlagen. Falls es einmal Ehekrach gibt, kann man sich den Rest des Lebens im gleichen Haus auf jeden Fall gut aus dem Weg gehen…

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