Noch gut gestärkt von den guten Ribs des gestrigen Abends zog es uns heute nach Graceland, dem Haus von Elvis Presley. Wir hatten unsere Tickets, wie immer, schon online bestellt und brauchten uns daher nur in der kurzen Schlange anstellen. Kurze Zeit später saßen wir schon im kleinen Bus, der uns zum Haus von Elvis brachte. Alles, wie immer in USA, bestens organisiert. Man erhält einen Audioguide, der auf der self guided Tour Zimmer für Zimmer die Rolle eines Reiseführers übernimmt. So hat man selbst im Griff, wie viel man hören und wie lange man bleiben will. Der Audioguide ist sehr gut gemacht und hat uns viele interessante Dinge erzählt.
Im Haus geht es zuerst in die Front-Rooms mit einem Living Room und dem Schlafzimmer. Es geht weiter zum Esszimmer und der Küche und dann hinunter in den Keller mit dem TV Raum und dem Spielzimmer. Wieder oben geht es am Djungle Room vorbei wieder nach draußen. In allen Räumen kann man neuesten technischen Schnick-Schnack der damaligen Zeit bewundern. So hat die TV-Lounge 3 Fernseher, damit Elvis die 3 Nachrichtensender parallel sehen konnte. Der Herd in der Küche sieht allerdings nur unwesentlich anders aus als heute, böse Zungen könnten nun behaupten die Amerikaner haben eben kein „German Engineering“….

Weiter geht es mit einem Pavillon in dem die Erfolge der ersten Musikphase ausgestellt sind. Angefangen von den ersten Platten aus den Sun Studios zu den Kinofilmen und dem Hochzeitskleid und -anzug. Was mir nicht bewusst war, ist dass Elvis 31 Filme gedreht hat. In dieser Zeit gab es weder Konzerte noch Schallplatten…
Danach kommt man in die Sports Lounge. Dort hat Elvis am Tag vor seinem Tod noch Klavier gespielt und mit seinen Freunden gesungen. Der ehemalige Raquett Ball Court beherbergt heute die Gold und Platin Schallplatten der Musikphase nach den Kinofilmen. Extrem beeindruckend. Dies ist dann auch die letzte Station vor dem Grabmal von Elvis, seinen Eltern und seiner Großmutter im Garten.

Wieder zurück beim Visitor Center kann man sich noch die Autos von Elvis, natürlich mit dem berühmten rosa Cadillac ansehen. Neben einigen kleineren Ausstellungen lohnt sich auf alle Fälle der Besuch der beiden Privatflugzeuge von Elvis. Ein fliegendes Haus mit vergoldeten Waschbecken, Sesseln und einem King Size Bett. So kann ich mir reisen auch gut vorstellen… Elvis hat das Flugzeug rund 2 Jahre vor seinem Tod gekauft und umgebaut. In dieser Zeit ist er 221 mal damit geflogen.

Der Besuch hat uns sehr gut gefallen und wir haben einen Elvis Fan mehr in der Familie.

Den Nachmittag haben wir entspannt mit einer kleinen Rundfahrt mit einem Mississippidampfer genossen. Anschließend sind wir noch ein bisschen die Main Street entlang gelaufen. Das ist allerdings Sonntags keine gute Idee, alle Läden sind geschlossen und es ist absolut tote Hose. Das sind wir von USA gar nicht gewohnt. Wir sind dann kurzentschlossen wieder auf die Beale Street ausgewichen. Amelie und mich hat die Musik hinweggenommen und das Abendessen haben wir uns mit Live Musik im City Blues Cafe schmecken lassen. Ich hatte wieder Ribs und diese waren völlig anders als die gestrigen. Aber mir haben sie mindestens genauso gut geschmeckt…


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