Den letzten Tag unserer Reise verbringen wir im Nationalpark der Mammoth Cave, die mit rund 420 Meilen bzw. 660 km längste Höhle der Welt. Unsere erste Station ist wie immer das Visitor Center, zum Einen für das Junior Ranger Booklet für die Kids, zum Anderen natürlich für die lokalen Informationen. Wir entscheiden uns für eine Wanderung, bei der ein in der Höhle fließender Fluß für ein paar Meter an die Oberfläche kommt, um dann gleich wieder zu versickern. Bevor wir aufbrechen holen wir noch unsere online reservierten Tickets für die Violet City Lantern Tour ab. Reservierungen für die Touren sind dringend zu empfehlen, denn die „guten“ Touren sind teilweise schnell ausgebucht.

Die Wanderung zum Sink Hole führt uns durch den Wald und ist mit Hin- und Rückweg knapp 2 km lang. Am Sink Hole sieht man richtig, wie das Wasser aus dem Boden quillt, um ein paar 100 m weiter wieder zu verschwinden.

 

Ein Picknick an einem kleinen See stärkt uns für die 3-stündige Tour durch die Höhle.

Nach einer kurzen Sicherheitseinweisung geht es nur mit Öllampen bewaffnet los. Die ersten Meter werden wir noch von elektrischem Licht begleitet, aber bald wird dieses ausgeschaltet und etwas weiter in der Höhle ist gleich schon gar kein Licht mehr installiert. Die Höhle wird jetzt nur noch durch unsere 10 Öllampen beleuchtet. Anfangs ist es noch etwas dunkel, aber die Augen gewöhnen sich schnell daran. Es ist eine tolle Stimmung und die Lampen geben genug Licht. Es geht vorbei an der Rotunda, einem Bereich, der früher zur Salpeter Gewinnung diente und einem ehemaligen Tuberkulose Lazarett. Dann betreten wir einen Bereich, der noch nie elektrisches Licht gesehen hat und kommen an 2 Wasserfällen und der größten Halle der Höhle vorbei. Wasser gibt es in dieser Höhle nur in den untersten Lagen, hier oben ist alles staubtrocken. Und so gibt es auch keine Tropfsteine – nur kurz vor dem Ausgang finden sich dann doch noch welche.
Die Höhle ist für ihre großen, breiten und hohen Wege bekannt, ich kann nur sagen, alles ist sehr beeindruckend. Und wenn man sich dann noch klarmacht, dass wir mit den 3 Meilen, die wir gelaufen sind nur einen winzigen Bruchteil der 420 Meilen langen Höhle gesehen haben, wird es noch gigantischer…


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