Schnellzug-Dampflok 01-202 in Ulm

Eine Dampflok hat einfach Flair. Wenn sich dann auch noch ein Exemplar der berühmten Schnellzugbaureihe 01 die Ehre gibt, dann muss man einfach hin. Bei aller Begeisterung für moderne High-Tech – so eine Dampflok hat einfach Leben. Es schnauft, pufft und dampft, es zischt und pfeift und man spürt die Kraft der Maschine – da geht dem Ingenieur doch das Herz auf  😉
Für noch mehr Feeling gibt es am Ende des Berichtes ein Video…

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Robin Hood in Altusried

Die Freilichtbühne Altusried ist immer einen Besuch wert. Wir waren dieses Jahr endlich auch wieder einmal dort und haben uns Robin Hood angeschaut. Leider regnete es in Strömen, was zwar den Schauspielern nicht anzumerken war, aber die Bildqualität doch sehr beeinträchtigt hat. (Hier merkt man halt doch den Unterschied zwischen einer richtigen Kamera und einem Handy…)

Die Vorstellung war toll – wie immer – insbesondere die Kampfszenen können sich wirklich sehen lassen. Hier merkt man die Handschrift einer professionellen Kampfchoreografin. Mehr als 500 Personen sind auf der Bühne zu sehen und fast alle sind Laienschauspieler aus Altusried. Wenn man es nicht weiß, man merkt es nicht.

Altusried ist definitiv eine Empfehlung und wer noch nicht da war, sollte das auf jeden Fall nachholen…

Unglaubliche 7 Mrd $ für Halloween?!?

Halloween_HeaderJawohl, ihr habt richtig gelesen. Die Ami’s gaben letztes Jahr rund 7 Mrd. Dollar für Halloween aus.  Halloween erzielt damit den zweithöchsten Umsatz nach Weihachten. Unglaublich – oder? Laut Bericht haben insbesondere Kostüme für Erwachsene und Hausdeko zum rapiden Anstieg in den letzten Jahren beigetragen. Ich muss allerdings zugeben, dass eine gewisse deutsche Familie auch ihren Beitrag dazu geleistet hat, denn wir haben natürlich auch Deko vor dem Haus. Der Großteil der Summe geht in Kostüme und sagenhafte 2 Mrd. Dollar gehen für Süßigkeiten drauf.

Happy Halloween…

 

British Invasion – Konzert im Park

Am Wochenende waren wir auf dem Abschlußkonzert der diesjährigen Sundays at Scioto Konzertserie mit British Invasion – einer Beatles Revival Band, die nicht nur Beatles spielt. Wir kannten die Band schon vom letzten Jahr aus Downtown, als sie beim Columbus Waterfire gespielt haben.

Wir waren total amerikanisch mit unserem Cooler und Campingstühlen dabei. Ganz unamerikanisch hatten wir in unseren Bechern Weißweinschorle – aber Pssssst, es ist eigentlich kein Alkohol im Park erlaubt… (auch etwas, über das ich mal schreiben will…), aber andere haben hier auch nicht nur Wasser im Glas ;-). Wir hatten auf alle Fälle unseren Spaß und bei der Zugabe „Hey Jude“ haben alle mitgesungen. Früher hätten wir wohl das Feuerzeug herausgeholt, aber diese Zeiten sind irgendwie doch vorbei.

 

Columbus Classic Auto Show

Coole Ami-Schlitten von damals und heute – das kann ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Alles zu sehen auf der Arthritis Auto Show. Viele Worte muss ich zu den Autos nicht verlieren…

Vor genau 2 Jahren war ich auch auf dieser Autoshow. Ich war 2 Wochen vorher nach Columbus umgezogen, wohnte im Hotel und meine Familie war noch in Deutschland. Damals war mir das noch alles fremd, vor allem die Foodtrucks, die Amerikaner mit ihren Campingstühlen auf dem Parkplatz, etc – heute ist es ganz normal und wir haben sogar unsere eigenen Stühle 😉

WaterFire in Columbus

Es ist schon toll in einer Stadt wie Columbus zu wohnen. Es gibt alle möglichen Veranstaltungen und viele davon auch noch kostenlos (wenn man mal von den 10 – 20 $ Parkgebühren absieht). Vor einiger Zeit schon war die letzte Session von WaterFire. An der Riverfront in Downtown Columbus sind Feuerschalen im Fluß verankert, die zu diesem Anlass alle in der Abenddämmerung angezündet werden. An der Uferpromenade gibt es einen Kunsthandwerkermarkt und direkt am Wasser spielt eine Band – dieses mal British Invasion, eine Band die im wesentlichen Beatles Songs und andere Lieder aus dieser Zeit spielt. Wir sind ein bisschen durch den Markt geschlendert und nach einem kleinen Abstecher zum Brunnen haben wir uns dann gemütlich an das Flussufer gesetzt und die Stimmung genossen – einfach herrlich…

Happy St. Patrick’s Day

Happy St. Patrick's DayUnser Nachbarstadteil in Columbus ist Dublin. Und wie heißt die irische Hauptstadt? Richtig! Und der große Feiertag ist eben St. Patrick’s Day. Hier läßt sich unser Nachbarteilort natürlich nicht lumpen und stellt eine anständige Parade auf die Beine. Es ist natürlich nicht ganz so verrückt, wie in Chicago, wo der ganze Fluß grün gefärbt wird, aber trotzdem dominiert grün, außer dem Himmel, der war leider nur grau. Besonders viel zu erzählen gibt es über die Parade nicht. Eine typisch amerikanische Parade, nicht so wie in Deutschland, wo nach jeder 3. Gruppe eine Blaskapelle kommt und für Stimmung sorgt. Hier gab es 2 marching bands und eine Trommlergruppe. Dafür ist die amtierende Miss Ohio dabei gewesen, allerdings fand ich sie nicht besonders hübsch. Bonbons werden hier auch verteilt, aber natürlich nicht geschmissen, denn man könnte ja jemanden mit einem fliegenden Bonbon verletzen. Außerdem kann man eine verpackte Süßigkeit, die auf den Boden gefallen ist natürlich auf keinen Fall mehr essen… Und man braucht eine Tüte für die Bonbons – ohne Tüte keine Beute! Anna-Lena hat meinen coolen St. Patrick’s Day Hut genommen und Amelie hat eine Plastiktüte von unserer Begleitung abgestaubt.

Obama in Columbus

Und wir/ich waren dabei!

Eigentlich hatten wir meinen ersten Urlaubstag anders geplant! Aber nach der Info, dass Obama heute nochmal in Columbus ist, haben wir die Pläne kurzerhand umgeschmissen.

Aber einfach so hingehen, geht in USA natürlich nicht.

Erst einmal online registrieren und ein Ticket ausdrucken – der Eintritt ist dafür aber kostenlos. Dann mit den Tickets los und gerade noch einen Parkplatz gefunden. Frohen Mutes Richtung Halle und – uaahhhh die Schlange geht um 3 Blocks!!!

Aber was soll’s. Wir hatten gleich zwei Sorgen. Erstens kommen wir überhaupt noch in die Halle und zweitens, sehen wir Obama noch, weil Sabine um 2:00 Uhr schon wieder los musste. Aber angestellt haben wir uns trotzdem. Und siehe da nach 1,5 Stunden waren wir auch schon in der Halle drin. Tolle Stimmung, riesen Halle und eine Menge Leute.

Die Zeit verging und Sabine musste los. Zwei Stunden gewartet und nichts war passiert! Mist! Aber man hat Zeit die Stimmung in der Halle aufzunehmen.

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Ich bin geblieben. Dann endlich die ersten Reden vom Bürgermeister, dem Senator und einer Priesterin.

Bürgermeister von Columbus

Michael B. Coleman – Bürgermeister von Columbus

Dazwischen natürlich „pledge of allegiance“ und die Nationalhymne. Ohne die geht in USA natürlich gar nichts. Alle stehen auf und fassen sich ans Herz. Die Nationalhymne wurde von einer Schwarzen gesungen. Supergut, Gänsehautfeeling inklusive!

Dann ist wieder eine Stunde lang nichts passiert. Und endlich gingen die Konzerte los. Zuerst Bruce Springsteen als Soloauftritt nur er mit Gitarre und Mundharmonika. Cool!

Bruce Springsteen

Bruce Springsteen

Danach war wieder eine Pause, aber „relativ“ kurz. Dann kam Jay Z. Das war der Hammer! Es war so laut, dass wirklich die Halle gebebt hat – und das lag nicht an der amerikanischen Leichtbauweise!!!

Jay-Z

Jay-Z

Und dann kam endlich ER! The President of the United States Barack Obama. Der Jubel in der Halle war unbeschreiblich. Das muss man wirklich miterlebt haben.

Obama 1 Obama 2Obama 3 Hall 2Obama 4 Obama 5

Ein letzer Gruß...

Ein letzer Gruß…

Übrigens, den ganzen Vormittag ist ein kleiner Zeppelin von Romney über Columbus geflogen… geholfen hat es ihm nichts, Obama ist trotzdem gewählt worden…

Romney Blimp

Es war cool in einem Swing State zu wohnen. Mehr Aufmerksamkeit kann man nicht bekommen. Columbus war eines von den Zünglein an der Waage.