Namibia – Wolwedans und die Dancing White Lady

Unsere Namibiareise führte uns 2016 unter anderem in die Wolwedans Dunes Lodge – eine wahrlich tolle Lodge im Namib Rand Reservat! Wie üblich bestanden die Tage dort aus Essen, Safari und Sundowner. Die Lodge liegt am Rand der Wüste Namib, daher sind es eher wüstenähnliche Landschaften und auf der Safari findet man entsprechende Tiere. Wir hatten einen tollen Führer, der uns viel über die Gegend und die wechselnden Höhen des Sandes erzählte.

Das Highlight der Tour war die Dancing White Lady, eine weiße Klappdeckelspinne, die es nur in Namibia gibt und die unter dem Sand in einer selbstgebauten Höhle lebt.

In bewegten Bildern macht es gleich noch mehr Spass…

Abgesehen von der tollen Landschaft im Namib Rand Reservat, gibt es dort sagenhafte Sonnenuntergänge, die man ganz privat und alleine mit einem leckeren Cocktail genießen kann. Diese Tradition den Sundowner zu zelebrieren hat einfach was – ich komme jedes Mal ins schwärmen, wenn ich nur daran denke…

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Sternenhimmel im Zeitraffer – Night Sky Time Lapse

Sterne sind einfach faszinierend. Nachdem ich mein erstes Bild von Sternspuren oder Startrails endlich im Kasten hatte, war mein nächstes Ziel aus den Bildern einen Zeitrafferfilm zu erstellen. Ich musste leider feststellen, dass das noch viel schwieriger ist, als ein Bild von Sternspuren. Aber nach vielen Iterationen der Bearbeitung und auch manchem Frusterlebnis, ist er jetzt fertig – mein erster Sternenhimmel Zeitraffer Film. Den Film unbedingt in voller Auflösung anschauen, sonst sieht man die Sterne kaum, auch ein größerer Bildschirm schadet nicht. (Ich sag ja, das ist noch schwieriger, als die Sternspuren…)

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Tauchgang im Ikasee

Das Frühjahr schickt seine Boten mit längeren Tagen und wärmerem Wetter. Die Seen sind noch kalt und die Sichtweiten gut. Gerade richtig für einen schönen Tauchgang im lokalen See in Ingelheim – dem Ikasee (Tauchen ist leider nur für Mitglieder des TC Koralle erlaubt).

Urlaub und Krankheiten hatten unsere Taucheranzahl auf drei dezimiert und nach verschiedenen Schwierigkeiten beim Aufrödeln, wie z.B. ein vergessener Bleigurt, vergessene Druckausgleichsröhrchen im Trockentauchhandschuh, zu wenig Blei und einem undichten Handschuh, ging es dann endlich ins Wasser. Die Sicht war für den Ikasee hervorragend und wir haben viele Krebse, Aale und Barsche gesehen – aber am besten seht Ihr selbst.

 

Der Tauchgang war nur kurz, da durch einen abblasenden Automaten nach rund 30 Minuten im flachen Wasser die Flasche des Kollegen einfach leer war. Aber das Dekobier mit dem leckeren, selbst gebackenen Kuchen war uns ein willkommener Abschluss…

Jagd auf die Wüstenelefanten Namibias

Heiß und trocken ist es im Süden Namibias. Hier leben die seltenen Wüstenelefanten, die es nur in der Namib und in der Sahara gibt. Ihre Population wird auf nur rund 500 Tiere geschätzt. Angepasst an die Trockenheit sind sie kleiner als ihre Verwandten, kommen mit deutlich weniger Wasser aus und haben breitere Füße, um im weichen Sand nicht zu versinken. Für uns waren sie ein absolutes Highlight auf unserer Reise…

Nach einer tollen Nacht im Mowani Mountain Camp, starten wir früh am Morgen mit drei anderen Fahrzeugen zur Jagd auf die Wüstenelefanten am Huab Fluß. Wir jagen natürlich nur mit unseren Kameras – für mich Handy und GoPro…

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Dive and Dine in Ingelheim

Dive and Dine in Ingelheim…
Das Wetter war gut, das Essen war lecker und der See trüb – aber mal so richtig trüb!

Trotzdem war es ein netter Abend und wir haben beim Tauchgang sogar einen kleinen Hecht gesehen.

… auch wenn es die, die dabei waren kaum glauben werden. Die Unterwasserszenen sind wirklich von diesem Tauchgang! Ich war selbst überrascht, dass etwas brauchbares dabei rauskam…

And for my US-friends. Please never complain about visibility at Gilboa again 😉

(Tauchen ist in diesem See nur für die Mitglieder des TC Koralle und der DLRG erlaubt)

Höhlenerkundung „Steinernes Haus“

Auf Abenteuertour im Steinernen Haus...

Die schwäbische Alb ist bekannt für ihre vielen Tropfsteinhöhlen. Einige davon sind zur Schauhöhle ausgebaut und können im Rahmen von Führungen besichtigt werden. Beim Steinernen Haus ist dies anders. Hier geht man nicht zusammen mit einem Führer in eine elektrisch beleuchtete Höhle. Nein, hier geht man auf eigene Faust, nur mit Taschenlampe bewaffnet, auf Entdeckungstour in die stockfinstere Dunkelheit der Höhle – und ich kann euch sagen, ohne Licht ist es kohlrabenschwarz! Man sieht null Komma nix!

Das steinerne Haus liegt nur ein paar hundert Meter von der Schertelshöhle in Westerheim entfernt. Einfach den Hang hinunter und auf der anderen Seite wieder hoch und schon steht man am Eingangsportal der Höhle, die angeblich auch die Nonnen des ehemaligen Franziskanerklosters in unruhigen Zeiten als Notunterkunft genutzt hatten.

Der Eingangsbereich ist sehr groß und man hat noch viel Licht, doch bald müssen wir unsere Lampen einschalten. Ein kleines Stück weiter erreicht man ein kleines Tor und ein Schild macht einen auf die „Wintersperre“ der Höhle aufmerksam. Ab hier ist es so dunkel, dass man die Hand nicht mehr vor Augen sieht.

Wir krabbeln durch das Tor und das Abenteuer nimmt seinen Lauf. Begleitet uns auf unserer Tour…

Man fühlt sich als kleiner Höhlenforscher und der Besuch hat uns viel Spaß gemacht. Trotzdem ist man wieder froh, wenn man das Licht des Einganges wieder sieht…

Wenn ihr auch Lust bekommen habt, dann nehmt unbedingt eine Ersatztaschenlampe für jeden mit. Wenn das Licht ausgeht, ist es nicht nur dunkel sondern schwarz – aber das hatte ich ja schon erwähnt…

Tauchen im alten Bleibergwerk Bonne Terre Mines

Bonne Terre Mine, mit 26 km² und 5 Etagen eine der größten künstlichen Höhlen der Welt, lockt mit glasklarem Wasser und Sichtweiten von mindestens 40 m. Sie liegt rund eine Stunde südlich von St. Louis und war zu ihrer aktiven Zeit der größte Produzent von Bleierz der Welt. Das Bergwerk wurde 1961 geschlossen und ab 1980 zum Tauchen hergerichtet. Inzwischen hat es sich zu einer einzigartigen Unterwasserattraktion entwickelt und wird sogar in der Liste der Top 100 Greatest American Adventures von National Geographic geführt.

Die Größe dieses Bergwerkes hat nicht nur mich, sondern auch Jacques Cousteau beeindruckt, der 1983 mit einem Filmteam im Bergwerk war. Die Hallen und Wege sind so groß, dass selbst riesige Laster problemlos herumfahren konnten. Die obere Etage ist trocken und kann zu Fuß erkundet werden, die unteren 4 Etagen liegen ganz oder teilweise unter Wasser. Die Mine lockt mit Tauchgängen in Redwood Forest, The Structure, Big Flat Rock und noch vielen anderen Attraktionen verteilt auf 50 verschiedene Routen. Die Szenerie ist wirklich einzigartig und manchmal auch ein wenig gruselig und so erstaunt es nicht, dass Teile des Filmes Abyss – Abgrund des Todes hier gedreht wurden.

Nach dem USA-üblichen Video zur Sicherheitseinweisung und dem Briefing zum ersten Tauchgang, ziehen wir uns in der beheizten Umkleide um und treffen uns am Eingang des Bergwerkes. Es geht entlang des alten Muli-Pfades ein paar Treppen hinunter und durch den trockenen Teil der Mine bis zum Taucherdock, wo wir unsere Tauchflaschen erhalten und alles aufrödeln. Nach einem letzten Check geht es ab in die dunkle Unterwelt zu Loren, Tunneln und Bögen…