Adler in Alaska – Handybild der Woche

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Die Zeit rast und schon wieder sind 3 Wochen seit dem letzten Bilder der Woche vorbei. Dieser Bald Eagle oder Weißkopfseeadler stellte sich für mich in Alaska in Pose. Aufgenommen in der Deep Creek State Recreation Area am Cape Ninilchik, einem tollen Spot zur Vogelbeobachtung…

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Bearviewing in Kenai – Handybild der Woche

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Darf ich vorstellen, das ist Scout, der kleine Bär aus dem Disney Film Bears, live und in Farbe fotografiert in Alaska im Sommer 2014 mit dem Handy. Er vergnügte sich keine 20m von uns entfernt im Gras beschützt von seiner Mutter. Um näher ranzukommen, habe ich einfach durch mein Fernglas fotografiert. Das klappt mit ein bisschen Übung wunderbar…

Tauchen im alten Bleibergwerk Bonne Terre Mines

Bonne Terre Mine, mit 26 km² und 5 Etagen eine der größten künstlichen Höhlen der Welt, lockt mit glasklarem Wasser und Sichtweiten von mindestens 40 m. Sie liegt rund eine Stunde südlich von St. Louis und war zu ihrer aktiven Zeit der größte Produzent von Bleierz der Welt. Das Bergwerk wurde 1961 geschlossen und ab 1980 zum Tauchen hergerichtet. Inzwischen hat es sich zu einer einzigartigen Unterwasserattraktion entwickelt und wird sogar in der Liste der Top 100 Greatest American Adventures von National Geographic geführt.

Die Größe dieses Bergwerkes hat nicht nur mich, sondern auch Jacques Cousteau beeindruckt, der 1983 mit einem Filmteam im Bergwerk war. Die Hallen und Wege sind so groß, dass selbst riesige Laster problemlos herumfahren konnten. Die obere Etage ist trocken und kann zu Fuß erkundet werden, die unteren 4 Etagen liegen ganz oder teilweise unter Wasser. Die Mine lockt mit Tauchgängen in Redwood Forest, The Structure, Big Flat Rock und noch vielen anderen Attraktionen verteilt auf 50 verschiedene Routen. Die Szenerie ist wirklich einzigartig und manchmal auch ein wenig gruselig und so erstaunt es nicht, dass Teile des Filmes Abyss – Abgrund des Todes hier gedreht wurden.

Nach dem USA-üblichen Video zur Sicherheitseinweisung und dem Briefing zum ersten Tauchgang, ziehen wir uns in der beheizten Umkleide um und treffen uns am Eingang des Bergwerkes. Es geht entlang des alten Muli-Pfades ein paar Treppen hinunter und durch den trockenen Teil der Mine bis zum Taucherdock, wo wir unsere Tauchflaschen erhalten und alles aufrödeln. Nach einem letzten Check geht es ab in die dunkle Unterwelt zu Loren, Tunneln und Bögen…

Junior Ranger – das ideale Kinderprogramm

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Die Kinder leisten den Junior Ranger Schwur

In meinen Reiseberichten schreibe ich immer wieder, dass unsere Kinder einen Junior Ranger gemacht haben, aber was ist das eigentlich? Meiner Meinung nach die beste Motivation, um Kinder für Natur, Denkmäler, und Museen in USA zu begeistern! Das Junior Ranger Programm gibt es in Nationalparks, National Monuments, National Historic Sites, eigentlich an fast allen Orten die National im Namen haben. Zum Abschluss leisten die Kinder vor einem echten Park Ranger den Junior Ranger Schwur und erhalten zur Belohnung das Junior Ranger Abzeichen, manchmal auch einen Aufnäher oder eine Anstecknadel – und das Beste daran, es ist alles gratis! Das ist mal eine wirklich gute Verwendung von Steuergeldern.

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National Park Passport, Junior Ranger Abzeichen, Anstecknadel, Aufnäher und Klebebildbogen

Der beste Start in jedem Park – nicht nur für den Junior Ranger –  ist das Visitor Center. Dort fragt man nach dem Junior Ranger Heft mit den Aufgaben (auf englisch Booklet). Viele Visitor Center sind toll gemachte interaktive Ausstellungen, in denen man allein schon 1 – 2 Stunden verbringen kann. Durch das Junior Ranger Programm lernt man viel und die Aktivitäten variieren je nach Park und Alter der Kinder. Wir Eltern sind auch immer mit von der Partie, denn die Programme sind super und auch für uns interessant. Sind die Aufgaben im Heft gelöst, geht es zurück zu einem Ranger, der die Ergebnisse überprüft. Dann leisten die Kinder ihren Schwur, erhalten eine Urkunde und ihr Abzeichen.

Doch das ist nicht das einzige Zugpferd, um Kinder in die Parks zu bekommen. Es gibt noch sogenannte Cancellation Stations und zwar überall dort, wo es ein Visitor Center gibt. Dort kann man seinen Passport wie einen Reisepass mit Name und Datum des Parks stempeln. Den Passport gibt es für ca. $10 in jedem Visitor Center oder online zu kaufen.

2014_Junior_Ranger_10Doch was wäre die Welt ohne Smartphone Apps? Kaum mehr vorstellbar und so gibt es natürlich auch die kostenlose Passport App für Apple und Android, um ja keinen Nationalpark zu verpassen. Diese zeigt komfortabel die nächstgelegenen Parks inkl. Öffnungszeiten etc. Man kann auch seine Besuche in die App eintragen, so dass man immer Bescheid weiß, wie viele man schon besichtigt hat. Wir haben aktuell schon fast 70 Parks geschafft…

2014_Junior_Ranger_08Weil das Programm auch bei Erwachsenen so gut ankommt, gibt es inzwischen sogar ein paar wenige Parks, die einen Senior Ranger für Erwachsene anbieten 🙂

Weitere Informationen gibt es beim National Park Service oder natürlich auch bei uns…

Lincoln Birthplace

Als kleinen Zwischenstop vor dem langen nach Hauseweg halten wir noch einmal bei Amelie’s Favourite – Abraham Lincoln. Bevor Abe, wie er mit Spitznamen genannt wurde, mit seinen Eltern in die Nähe des heutigen Louisville, Indiana zog – dem ersten Stop unserer Reise, verbrachte er die ersten 6 Jahre in Hodgenville im nördlichen US-Bundesstaat Kentucky. Das ist in USA natürlich ein Monument bzw. einen Historical Park wert. Amelie war natürlich total begeistert und hat sich beim Junior Ranger dieses mal besonders angestrengt…

2014_Suedst_Tag_11_Lincoln_Birth_08Damit gingen 10 erlebnisreiche Tage zu Ende und der Meilenzähler zeigt stolze 2439 Meilen oder 3529 km – Uff…

 

 


 

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