Natchez Trace Parkway und Nashville, Tennessee

Es ging wieder früh los, stand doch heute der 2. Teil des Natchez Trails und Nashville auf dem Programm. Am Confederate Graveyard Trail vertreten wir uns die Beine und laufen bis zu den Grabmälern von 13 unbekannten Soldaten. Rechts und links des Weges steigen noch Rauchwolken aus frisch verbrannten Unterholz. Wie wir später von einem Ranger erfahren, wurden in den letzten Tagen kontrollierte Brände gelegt, um einem größeren Waldbrand vorzubeugen. Außerdem halten wir an Stellen wie Stone Springs, der State Line zwischen Alabama und Tennessee, einem kleinen Wasserfall und der Double Arch Bridge, die 1995 einen Designpreis gewonnen hat.

Weiter geht es nach Nashville, in das Herz der Country Musik und dem Star der Stadt Johnny Cash. Unser erster Halt ist ein Nachbau des Parthenon aus Athen, weiter geht es zum State Capitol und dann in die Stadt. Wir schlendern zur Country Musik Hall of Fame und entlang des Music Walk of Fame. Im Gegensatz zum Blues Trail, kennen wir hier doch viel mehr Namen und passieren die Sterne von Little Richard, Elvis Presley, Steve Winwood, Roy Orbison, um nur einige zu nennen. Was die allerdings mit Country Musik zu tun haben erschließt sich mir nicht unbedingt… Auf Grund der Tageszeit lassen wir eine Besichtigung bei Jack Daniel’s aus. Außerdem darf man an den interessanten Führungen nur als Erwachsener teilnehmen – willkommen in Amerika…
Abendessen gibt es heute bei Demo’s mit gutem und günstigem Steak, Spaghetti und Salat und auf der Fahrt zum Hotel in Bowling Green überschreiten wir 2000 Meilen Fahrstrecke.


Zurück zur Übersicht der Reise geht es hier…

Advertisements

Natchez Trace Parkway bis Tupelo, Elvis Presleys Geburtshaus

Mit New Orleans haben wir den südlichsten Punkt unserer Reise erreicht. Jetzt geht es wieder gen Norden. Wir fahren über die längste über Wasser führende Brücke der Welt, den Pontchartrain Causeway – 38,422 km lang. Das ist eine unglaubliche Strecke auf einer Brücke…

Anschließend geht es auf den Natchez Trace Parkway. Dieser diente früher als Pfad für alle die vom Süden in den Norden wollten und war lange in Vergessenheit geraten. Heute ist er eine gut ausgebaute Straße vorbei an vielen historischen Markern. Wir halten kurz am Cypress Swamp und gehen den 0,5 Meilen langen Weg. Laut Reiseführer kann man manchmal Alligatoren sehen… und was sehen wir in der Mitte des kleinen Sees? Na klar einen fetten Alligator!


Bei Marker 260 erreichen wir Tupelo. Das National Battlefield liegt direkt an der Straße und bietet außer zwei Kanonen, einem Denkmal und ein paar Grabsteinen nicht viel.

Wir fahren direkt weiter, nehmen einen kleinen Umweg über Starbucks und stärken uns mit ein paar Frappuccinos. Als wir beim Geburtshaus von Elvis Presley ankommen ist es leider schon etwas spät und das Museum schließt gleich. Die uns bekannten Öffnungszeiten stimmten nicht… Wir konnten dadurch nur das Geburtshaus ansehen und hatten keine Zeit mehr für das Museum. Ich fand, dass es kein wirkliches Highlight war, aber ganz nett.


Zurück zur Übersicht der Reise geht es hier…